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Notfälle

Notfallpatienten (private Unfälle, Arbeitsunfälle, akute Erkrankungen) können sich rund um die Uhr ohne Voranmeldung in unserer Zentralambulanz vorstellen oder werden dort mit dem Krankenwagen eingeliefert.

Notfallpatienten benötigen keinen Überweisungs- oder Einweisungsschein.

Der Chirurg entscheidet dann gemeinsam mit dem Patienten, ob eine ambulante Behandlung ausreichend ist oder ob eine umgehende stationäre Behandlung auf der allgemeinen Pflegestation oder sogar der Intensivstation erforderlich ist.
 

Planbare chirurgische Operationen

Patienten mit planbaren Operationen können sich entweder ohne Voranmeldung in der Allgemeinen Sprechstunde (Mo. - Fr. 8.00 - 11.00 Uhr) oder nach Terminvereinbarung direkt in einer der Spezialsprechstunden vorstellen.
Zur Vermeidung von Wartezeiten empfiehlt sich die telefonische Vereinbarung eines konkreten Termins unter  0221 71 75 2011.

Bei einer planbaren Untersuchung zur Abklärung bzw. Einleitung einer ambulanten oder stationären Operation benötigen gesetzlich versicherte Patienten (sogenannte Kassenpatienten) entweder einen Einweisungsschein vom Hausarzt oder einen Überweisungsschein von einem niedergelassenen Facharzt für Chirurgie oder Orthopädie.


Schilddrüsenpatienten können sich mit einem Überweisungsschein von ihrem Hausarzt  (Facharzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Innere Medizin) oder von einem Facharzt für Nuklearmedizin in unserer Spezialsprechstunde Schilddrüse vorstellen (Terminvereinbarung 0221 7175 2011).


Privatversicherte Patienten und Patienten mit Arbeits- und Wegeunfällen (BG-Fälle) benötigen weder einen Überweisungs- noch einen Einweisungsschein.
 

Chirurgische Ambulanz

Die Ambulanz und die Notaufnahme mit Labor und Röntgen sind rund um die Uhr besetzt und einsatzbereit. Für „kleinere“ ambulante Eingriffe steht ein eigener Ambulanz-OP zur Verfügung.

Neben rein ambulanten Behandlungen und Operationen erfolgt in der Ambulanz auch die sogenannte prä- und poststationäre Behandlung. Diese umfasst z.B. die ambulante Vorbereitung einer stationären Operation oder die postoperative Nachbehandlung nach einem operativen Eingriff (z.B. Fadenziehen).

Nach einer stationären Behandlung können Kassenpatienten ohne eine erneute Überweisung über einen Zeitraum von 14 Tagen insgesamt 7 mal ambulant behandelt werden. Eine weitere Behandlung ist bei Bedarf mit einer Überweisung von einem niedergelassenen Chirurgen, Orthopäden oder Nuklearmediziner möglich.

Bei ambulant privat versicherten Patienten und bei Patienten mit Arbeitsunfällen (Berufsgenossenschaftliche Behandlung) gibt es keine Einschränkungen und es sind keine erneuten Überweisungen notwendig.
 

Stationäre Behandlung

Der stationäre Aufenthalt soll dem Patienten so angenehm wie möglich gemacht werden. Die Behandlung erfolgt auf zwei Pflegestationen, die nach neuesten Gesichtspunkten eingerichtet und ausgestattet sind. Alle Patientenzimmer verfügen über einen eigenen separaten Toiletten- und Duschbereich. Zusätzlich stehen verschiedene Wahlleistungsmöglichkeiten (z.B. Ein- oder Zweibett-Unterbringung, Premium-Einzel-Zimmer) zur Verfügung.

Detaillierte Informationen zur stationären Behandlung finden Sie in unserer Stationsbroschüre.

Die Verteilung auf die einzelnen Pflegestationen und Patientenzimmer erfolgt vom Arzt in Absprache mit dem Patienten unter Berücksichtigung der Art und Schwere der Erkrankung sowie eventuell notwendiger Operationen. Aufnahmen und Entlassungen können jederzeit, also auch an Samstagen, Sonn- und Feiertagen erfolgen.

 

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