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Wenn der Alltag uns gefangen nimmt…

Herz unter Stress

Vorbeugung und Behandlungsmöglichkeiten


Rückblick auf unsere Veranstaltung vom 2. November 2016  

 

Nach einem Grußwort der Deutschen Herzstiftung durch Herrn Russegger fand unter dem Titel "Herz unter Stress" ein Vortragsabend für Patienten und Interessierte Bürger statt. Zunächst ging Chefarzt Dr. Quinkler als Kardiologe auf vielschichtige Stressfaktoren ein, die das Herz überbeanspruchen können. Anspannung und Überlastung begünstigen Risikofaktoren der Arteriosklerose, die zu Herzinfarkten, Schlaganfällen und Beindurchblutungsstörungen führen können. Dies sind in erster Linie Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin und Zigarettenrauchen sowie der Diabetes mellitus. Aber auch Depression, soziale Vereinsamung und Angst sind weitere anerkannte Risikofaktoren für die Arterienverkalkung.


Dies schaffte den nahtlosen Übergang zur zweiten Referentin Frau Dr. Kowohl, die als neue Chefärztin die Abteilung für seelische Gesundheit (Psychosomatik/Psychiatrie) leitet und in ihrem Vortrag die bereits aus Redewendungen ableitbaren Zusammenhänge von Herz und Erleben ("Es bricht mir das Herz"...) verdeutlichte. Je nach Ausmaß der psychischen Beschwerden sind abgestufte Behandlungskonzepte erforderlich, die von solidarischer Hilfe über medikamentöse Behandlung bis zu psychotherapeutischen ambulanten oder stationären Angeboten reicht.


Zum Abschluss zeigte Herr Oberarzt Dr. Hunkemöller unter dem Motto "Übung macht den Meister" mit einer Reanimationspuppe die Technik der Wiederbelegung für Laienhelfer. Nach dem Notruf 112 sollte sofort mit der Herz-Druckmassage begonnen werden, um nicht wichtige Zeit zu verlieren. Die Übungen stießen auf ein reges Interesse und rundeten den Abend erfolgreich ab.

 

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