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Gemeinsame Presseerklärung der Kölner Krankenhäuser  

  • Kliniken der Stadt Köln gGmbH: Krankenhaus Köln-Merheim, Krankenhaus Holweide,
    Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße
  • Heilig Geist-Krankenhaus Köln-Longerich, St. Franziskus-Hospital Köln-Ehrenfeld,
    St. Marien-Hospital Köln-Innenstadt, St. Vinzenz-Hospital Köln-Nippes
  • Krankenhaus der Augustinerinnen Köln-Altstadt-Süd, St. Antonius Krankenhaus Köln-Bayenthal, St. Agatha-Krankenhaus Köln-Niehl
  • St. Elisabeth-Krankenhaus GmbH Köln-Lindenthal
  • Malteser Krankenhaus St. Hildegardis Köln-Lindenthal
  • Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln-Braunsfeld
  • Eduardus-Krankenhaus Köln-Deutz
  • Evangelisches Krankenhaus Köln-Weyertal
  • Evangelisches Krankenhaus Köln-Kalk
  • Krankenhaus Porz am Rhein

 

Das Land NRW darf sich nicht zurückziehen
Kölner Krankenhäuser fordern mehr Investitionen 

Die Schere geht immer weiter auseinander: Auf der einen Seite stehen die Betriebskosten der Krankenhäuser, auf der anderen die Fördermittel, die das Land NRW in die Kliniken investiert. Betrugen die Fördermittel des Landes 1991 noch über 650 Mio. Euro schmolzen sie in 25 Jahren auf rund 500 Mio. Euro ab. Eine Absenkung um 24% bei gleichzeitigem Anstieg der Betriebskosten auf Seiten der Kliniken. „Wir können diese Entwicklung nicht länger hinnehmen“, sagt der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft NRW, Matthias Blum. Dass es ein Missverhältnis zwischen den gesetzlich vorgesehenen Investitionen des Landes und den Ausgaben der Krankenhäuser gab, war schon lange klar. Mit der Studie „Investitionsbarometer NRW“ des RWI, die jetzt erschien, wird aber das ganze Ausmaß deutlich.
 
Die Initiative Kölner Krankenhäuser macht nun auf den eklatanten Investitionsstau aufmerksam. „Die deutsche Krankenhausfinanzierung beruht auf zwei Säulen“, erläutert Matthias Blum. „Die Kosten für die Behandlung der Patienten wird durch die Kostenträger, sprich Krankenkassen, übernommen. Die notwendigen Investitionen in Gebäude und medizinische Geräte ist Sache der Bundesländer.“
 
Die Studie des RWI belegt eindrücklich, dass die nordrheinwestfälischen Krankenhäuser strukturell unterfinanziert sind. 500 Millionen Euro investierte das Land 2014 in die Infrastruktur und Technik seiner Kliniken. Der tatsächliche Investitionsbedarf aber liegt jährlich bei 1,5 Milliarden Euro. Im Ergebnis beträgt die Förderlücke damit 1 Milliarde Euro.
 
Krankenhäuser sind ein Standortfaktor
 

Von den Kölner Kliniken haben sich alle angefragten 21 Krankenhäuser an der Studie beteiligt. Sie versorgen in 6.000 Planbetten über 230.000 stationäre Patienten jährlich. Im vergangenen Jahr dauerte die Behandlung in einem Kölner Krankenhaus nur durchschnittlich 6,5 Tage. Damit gehören die Einrichtungen zu den leistungsfähigsten des Landes.
 
Das Land NRW belegt den vorletzten Platz, wenn es um die Unterstützung seiner Krankenhäuser geht. Damit kommt es seiner Verantwortung in diesen wichtigen Bereich gesundheitlicher Infrastruktur nicht nach. Es fehlt Geld für wichtige Investitionen in die Zukunft: wie beispielsweise in den medizinischen Fortschritt, zum Schutz gegen Cyber-Attacken, zum Ausbau barrierefreier Zugänge und demenzgerechter Patientenzimmer.
 
Das Investitionsbarometer NRW zeigt zudem, dass Krankenhäuser nicht nur die flächendeckende medizinische stationäre Versorgung sicherstellen. Sie leisten auch einen erheblichen Beitrag zum kommunalen Steueraufkommen und sind wichtige Arbeitgeber.
 
Das Investitionsbarometer NRW und weitere Informationen finden Sie unter:
www.gesunde-krankenhaeuser.de

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